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Zur Person
R. Schwarz; Jahrgang 1966; Dipl Kaufmann Univ.

Warum ❓
Darum ( ❗ ) berate ich Unternehmerfamilien!
Weil mich die Nachricht (s.u.) vom 10.06.2026 aus dem Schwarzwälder Boten immer noch sehr bewegt!
Auch wenn es nun schon 16 Jahre her ist, dass ich zusammen mit meinem Bruder meine NICOLAY Gesellschafteranteile an den zweiten Gesellschafterstamm unseres Familienunternehmens verkauft habe.
Ich fühle meine Verantwortung - heute noch - auch wenn es, aus damaliger Sicht, als der richtige Schritt für das Unternehmen erschien.
Es geht nicht um das Diplom, sondern um das, was dahintersteht.
Wer Nachfolgen in Familienunternehmen erfolgreich begleiten, will, muss Familienstrukturen und Familiensystemik verstehen.
Warum?
4 Jahre in der Hauptstufe und 2 Jahre intensive Ausbildung und Supervision in der Oberstufe am Nelles Institut (www.nellesinstitut.de) in Berlin und Nettersheim sind hierbei für mich neben meinem langjährigen praktischen Erfahrungswissen der elementare Grundpfeiler meiner Nachfolge-Begleitung von Unternehmerfamilien.Im Kern ist es die „besondere“ Familiendynamik, die aus einer Familie mit Unternehmen eine Unternehmerfamilie macht. Das ist der Ausgangspunkt und die Grundvoraussetzung einer gelingenden Nachfolge.
Mein Dank gilt insbesondere meinen Ausbildern Dr. Wilfried Nelles und Malte Nelles, sowie den Coaches, Therapeuten und Beratern, die ebenfalls an der Ausbildung teilgenommen haben!
An die Familienunternehmer: Was denkt Ihr, ist der richtige Ansatz?Mein Ansatz: Ausgangspunkt einer erfolgreichen Nachfolge ist stets eine konsensfähige (Unternehmer-)Familie! Dort setze ich zuerst an. Doppelte Holdingsstrukturen, die Bildung einer Organschaft oder die Wahl der passenden Verschonungsregel sind wichtig und kommen danach.
An die Berater: Wie arbeitet Ihr?
Wenn es keine Nachfolger in der Familie gibt – Der MBO, eine Alternative.
Eine Praxis für physikalische Therapie hat in der Regel viel zu tun. In Anbetracht der Altersstruktur unserer Gesellschaft, dürfte sich dies in den kommenden Jahren auch nicht ändern.
Man sollte deshalb meinen, dass eine große Praxis mit exzellentem Standort, einer treuen Stammkundschaft und ausreichend Fachpersonal Nachfolger finden sollte.
Was aber, wenn es in der Familie niemanden gibt? In so einem Fall ist es naheliegend, „passende“ Nachfolger zunächst unter den Mitarbeitenden zu suchen.
Familienunternehmen – Nachfolge – Probleme. Diese Begriffe werden oft in einem Atemzug genannt.
Unternehmensnachfolge – ein modularer Ansatz
Ein modularer Ansatz reduziert die Komplexität und schafft strukturierte Lösungen.
Mit einem Baukasten aus den 3 Modulen Familie, Unternehmen und Familien-Unternehmen wird ein Vorgehen dargestellt, das auch Ihre Herausforderung der Unternehmensnachfolge lösen kann.
Weiterlesen: Probleme bei der Nachfolge in Familienunternehmen
Berater von Familienunternehmer sind vor allem eines: Integratoren! Nur wer Unternehmen und Familie zusammenführen kann, ist erfolgreich. Der Berater von Familienunternehmen muss ein Integrator sein. Nur durch seine Fähigkeit die Sphären Familie und Unternehmen auf den Ebenen Führung und Eigentum zu integrieren, kann er erfolgreich sein. Er zieht im Bedarfsfall stets Juristen und Steuerberater hinzu. Berater von Familienunternehmen arbeiten prozessbegleitend. Auf der Familienebene werden gemeinsame Traditionen und Werte freigelegt. Je einiger sich die Familie in diesem Punkt ist, desto stärker der Zusammenhalt und die Einigungs- und Handlungsfähigkeit.
Vielen Familienunternehmen gelingt es nicht, Ihren Betrieb erfolgreich an die nächste Generation zu geben. Eine erfolgreiche Nachfolge im Familienunternehmen – egal welche Form sie hat - setzt die frühzeitige Planung unter Beachtung aller Fachebenen (unternehmerisch-wirtschaftlich, steuerlich, rechtlich und emotional-familiär) und Beteiligten der Unternehmerfamilie voraus. Die „Bestandsaufnahme“ von Familienunternehmen und Unternehmerfamilie ist hierbei der 1. Schritt. Diese Bestandsaufnahme führt zur passenden Nachfolge-Variante (familienintern, familienextern oder hybrid). Eine familieninterne Nachfolge ist schwer umzusetzen, wenn die Familie nicht konsens- und handlungsfähig ist. An dieser Stelle darf auch der Verkauf der Gesellschafteranteile kein Tabu sein, wenn es um den Erhalt des Familienvermögens geht und sich keine andere Lösung zeigt. Der Zweck heiligt die Mittel, wenn es um den Werterhalt eines Lebenswerkes geht.
Weiterlesen: Familienunternehmen – der passende Weg zur Nachfolge


