...gleichwohl es fachlich qualifizierte Nachkommen aus der Familie gibt, schien die familieninterne Nachfolge für das Familienunternehmen innerhalb der Familie für den Gründer des Unternehmens nicht der optimale Weg.

So sollte anstelle eines Familienmitgliedes ein langjähriger und hochqualifizierter Mitarbeiter das Unternehmen übernehmen und weiterführen. Ein Verkauf des Familienunternehmen an Dritte kam nicht in Frage. Aufgrund der familiären Konstellation und der im Raum stehenden Investitionssummen, sollte dies möglichst liquiditäts- und steuerschonend, sowie mit Blick auf die Familie in "ausgewogener Form" erfolgen.

Klingt, ein wenig wie die Quadratur des Kreises.

Die Lösung

Nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten und mit Unterstützung von Steuerberater und Rechtsanwälten ist nach ca. 9 Monaten Arbeit eine gute Lösung gelungen. Durch die Neugründung einer GmbH & Co KG, in der im ersten Schritt sowohl der Gründer, als auch der Nachfolger gleichermaßen beteiligt sind und die nun das „neue Wachstum“ generiert, gelang eine Art Teil-MBO mittels Neugründung.

Flankiert wird dies durch vertragliche Regelungen im privaten Bereich der Beteiligten, sodass am Ende Gründer, Nachfolger und Familie, aber auch die Stakeholder des Unternehmens mit der Lösung sehr zufrieden sind. Allein der Fiskus dürfte sich dies anders vorgestellt haben.

Das Fazit

  • Die NachfolgeBeratung ist ein „verschwiegenes und klandestines Geschäft“!

Die NachfolgeBeratung in Familienunternehmen ist aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre der Unternehmerfamilie ein „verschwiegenes und klandestines Geschäft“! Insofern ist man auch als Berater nicht nur vertraglich verpflichtend dazu angehalten über seine Fälle nicht zu sprechen.

Charles Dickens‘ Zitat trifft für die NachfolgeBeratung wohl den Kern:
„Tue so viel Gutes, wie Du kannst und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber“.

Warum gehe ich, natürlich mit Einverständnis meines Klienten, in diesem Fall einen anderen Weg?

  • Weil eine gelungene Nachfolge ein Thema ist, das man auf jeden Fall mit „anderen“ teilen sollte.

Warum?

  • Weil ich aus meiner Praxis weiß, welche positiven Effekte, welche Erleichterung und welchen positiven Motivationsschub es auslöst, wenn eine Nachfolge geplant und dann erfolgreich umgesetzt wird.

Das gilt für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Banken kurz, für alle sogenannten Stakeholder und nicht zuletzt für die Eigentümerfamilie gleichermaßen.

  • Vor diesem Hintergrund denke ich, dass "Trommeln", in Form einer gut getimten, strukturierten Öffentlichkeitsarbeit und Informationspolitik ein integraler Bestandteil der Nachfolge und Weiterentwicklung eines Familienunternehmens sein sollte.

Und so befürworte ich in diesem Zusammenhang die Aussage von Georg Volkmar Graf Zedtwitz-Arnim, der schon 1978 in seinem Buch über Public Relations und die Wirtschaft aufruft:

„Tue Gutes und rede darüber“

Interesse an einem unverbindlichen Gespräch?

Ich bin Rainer Schwarz, Diplom-Kaufmann, Management- und Familien-Coach. Meine langjährige Tätigkeit als Nachfolger und später geschäftsführender Gesellschafter unseres Familienunternehmens gibt meiner Arbeit ein sehr praxisorientiertes Fundament. Ich weiß, wovon ich spreche!
Haben Sie hierzu Fragen? Stecken Sie im Prozess fest und haben neben der operativen Arbeit keine zusätzliche Zeit und Energie? Kontaktieren Sie mich jederzeit zu einem unverbindlichen Erstgespräch via Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Nachfolge in Familienunternehmen

10 Fragen zum Thema Unternehmensnachfolge - mit Einblicken und Erfahrungen aus erster Hand

Lesen Sie hierzu mein Interview im Nachfolgemagazin

 

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